Job of the Match – Sehbehinderten Reporter

Die Bundesligasaison geht auf die Zielgerade: Beim vorletzten Heimspiel der Eintracht blickte der Gewinner des siebten Indeed Job of the Match dem Team der Sehbehinderten Reporter über die Schulter! Bastian Weigand aus Bad Soden-Salmünster arbeitet in seinem Berufsalltag als Betriebsratsvorsitzender eng mit der Schwerbehindertenvertretung zusammen und kommt regelmäßig mit dem Thema Inklusion in Berührung. Umso wertvoller waren die Einblicke, die er bei seinem Job of the Match bei der Eintracht mitnehmen konnte.

Schon seit 2006 bietet Eintracht Frankfurt diesen besonderen Service für sehbehinderte und blinde Fans an. Als Teil des Teams der Behinderten Fanbetreuung wechseln sich im Saisonverlauf insgesamt sechs Reporter ab und kommentieren über Kopfhörer das Geschehen auf dem Platz. Ihre Aufgabe ist mehr als ein Beruf – mit voller Hingabe widmen sich die ehrenamtlichen Reporter den Sehbehinderten und Blinden im Stadion. „Wir geben den sehbehinderten Gästen die Möglichkeit, die Atmosphäre hier im Stadion aufzusaugen und den Eintracht-Spirit voll mitzuerleben“, so Michael Kenneweg, der mit Leib und Seele seit gut zwei Jahren dabei ist.

Der Arbeitstag der Reporter beginnt gut zwei Stunden vor Anpfiff: In der Vorbesprechung bereiten sie sich akribisch auf jedes Spiel vor. Welche Statistiken des bevorstehenden Spiels sind besonders interessant? Wie könnte die Taktik auf dem Platz aussehen? Gibt es Spieler, auf die man besonders achten muss? Trotz ihrer Erfahrung und ihres Wissensschatzes, der sich mit der Zeit angesammelt hat, ist diese Vorbereitung besonders wichtig: „Kein Spiel ist wie das andere und jedes erfordert volle Konzentration“, erklärt Nadine Merten, die von Anfang an Bord war. „Wir haben schon viel erlebt, aber es macht immer noch genauso viel Spaß wie beim ersten Mal.“

Wir geben den sehbehinderten Gästen die Möglichkeit, die Atmosphäre hier im Stadion aufzusaugen und den Eintracht-Spirit voll mitzuerleben
– Michael Kenneweg

Neben der Vorbereitung auf das Spiel sind die Reporter auch für die Technik verantwortlich. Mit speziellen Sets aus Empfänger und Kopfhörer folgen die Sehbehinderten den Kommentaren während des Spiels. Nachdem alles vorbereitet ist, geht es raus in den speziell ausgewiesenen Sehbehinderten Block, in dem bis zu 17 Fans mit ihren Begleitungen Platz finden.

Bastian Weigand ist fasziniert: „Es ist wahnsinnig interessant zu sehen, wie vielseitig der Job ist. Es ist ja nicht nur das Kommentieren selbst, obwohl das alleine ja schon ein Riesenjob ist. Die Reporter müssen viel über die Mannschaften und das Spiel wissen, die Technik beherrschen und vor allem auch auf die besonderen Bedürfnisse ihrer Zuhörer achten. Hut ab!“

Kaum im Fanblock auf der Gegentribüne angekommen, richtet sich das Team ein: Bevor die ersten sehbehinderten Fans eintreffen, wird die Technik in Betrieb genommen und alle wichtigen „Spickzettel“ mit Aufstellungen, Statistiken und weiteren Infos mit Klebestreifen am Geländer befestigt. Die Aufgabe, die Headsets an die Gäste im Block zu verteilen, übernimmt heute Job of the Match Gewinner Bastian.

Genauso wie bei den Kommentatoren für Fernsehen und Radio steigt der Adrenalinpegel je näher der Anstoß rückt. Sobald der Ball rollt, sind die Reporter voll in ihrem Element. „Es ist natürlich besonders wichtig, dass man alles verbildlicht. Auch Sehbehinderte wollen Emotionen, Gefühle und Stimmung mitbekommen und dafür sind wir da“, fasst Nadine Merten ihren Job zusammen.

Um das Spielgeschehen stets mit voller Energie wiedergeben zu können, kommentiert jeder Reporter immer nur sieben bis neun Minuten und übergibt dann an einen Kollegen bzw. eine Kollegin. In den Pausen haben sie dann die Möglichkeit, sich direktes Feedback von „ihrem“ Publikum zu holen oder einzelne Szenen noch einmal detailliert einem Gast zu beschreiben.

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